Die Fortsetzung der Karriere des jungen Winterthurer Kartfahrers Jasin Ferati ist geregelt.

Neuer Anlauf mit neuem Team: Jasin Ferati mit seinen Betreuern. (Bild: pd)

Das Ziel bleibt dasselbe, das Umfeld ändert: Jasin Ferati kämpft 2019 als Leader des deutschen Teams Millennium Kart um Punkte in der Welt- und Europameisterschaft. Nach Testfahrten in Lonato freuen sich beide Seiten auf die viel versprechende Partnerschaft.

Kurz vor dem Jahreswechsel ist die Fortsetzung der Karriere von Jasin Ferati geregelt. Der Champions-Cup der WSK-Organisation Ende Januar in Adria bei Venedig steht am Anfang der zweiten Saison des 15-jährigen Winterthurers in der OK-Senioren-Klasse, der anspruchsvollsten und bestbesetzten Kart-Kategorie. Die vier EM-Läufe in Angerville, Genk, Kristianstad und Le Mans sowie die Weltmeisterschaft im finnischen Alahärma anfangs September sind die Höhepunkte des intensiven Programms. Die WSK-Super-Series mit vier Veranstaltungen und ein weiteres Rennen in Italien bilden die passende Vorbereitung darauf.

Im Terminkalender bleibt vieles beim alten, im Umfeld ändert sich sehr viel. Jasin Ferati fährt 2019 nicht mehr für KSM Schumacher Motorsport, sondern für das ebenfalls deutsche Millennium-Karting-Team von Stefan Bongartz, das nach einem kurzen Unterbruch mit grossen Ambitionen auf die internationalen Rennstrecken zurückkehrt. Der Wechsel zu Millennium bedeutet auch die Rückkehr zum vertrauten Material von TonyKart, mit dem sich der Winterthurer in der letzten Saison schnell angefreundet hatte. Nach zwei viel versprechenden Testtagen in Lonato war der Deal schnell unter Dach. Der Millennium-Teamchef zeigte sich angetan von den Rundenzeiten und vom Potenzial des 15-Jährigen. Ferati freute sich über das äusserst konkurrenzfähige Material, die gute Betreuung und die familiäre Stimmung im Team.

Ich habe als Rookie sehr viel gelernt und profitiert von der professionellen Mannschaft von Ralf Schumacher. Die Resultate waren aber nicht so, wie wir erhofft hatten“, begründet Ferati. „Wegen der vielen Wechsel beim Personal und beim Material fehlte es mir etwas an der Konstanz. Auch die Grösse der Mannschaft war nicht ideal für meine Weiterentwicklung. Ich freue mich deshalb auf die neue Herausforderung bei Millennium, wo ich als Teamleader eine viel grössere Verantwortung übernehmen werde.“

 

 

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